🇫🇷 Frankreich
Belharra
Belharra ist ein legendärer Big-Wave-Spot der französischen Côte Basque – ein 15 Meter tiefes Unterwasser-Felsriff (Belharra-Perdun) rund drei Kilometer vor Saint-Jean-de-Luz, das nur zwei bis drei Mal pro Winter bei massivem, langperiodigen Atlantik-Grundswell aufwacht. Dann bricht das Riff zu einem monumentalen A-Frame mit 10 bis 20 Meter hoher Wand: eine lange, kraftvolle Linke und eine kürzere Rechte. Surfbar ist Belharra ausschließlich per Tow-in mit Jetski und nur für Big-Wave-Profis der Weltklasse; für alle anderen ist es ein spektakulärer Zuschauer-Spot von der Corniche d'Urrugne aus, die direkt über dem Riff thront.
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Aktuelle Bedingungen
Verlässlichkeit mittel, Spot-kalibriert, Tide Flut (ideal: Ebbe).
Wellenhöhe
Swell aus NW · 311°
Periode
gemischt
Wind
moderat · aus NW
Heute mau: 1.5 m Welle bei 19 km/h Wind aus NW. Onshore-Wind zerlegt die Welle.
Stand · 10.06. · 08:00 UTCBewölkt
19 km/h
moderat · NW · Böen 23
100 %
0.0 mm
2.5
Neopren
21 °C Wasser16 °C gefühlt
1 mm Top oder Springsuit
Wassertemperatur 21 °C — gemäßigte Bedingungen, klassische Stufe.
Sonnenschutz
UV-Index · 2.5
Geringes UV — kein Sonnenschutz zwingend nötig.
7-Tage-Forecast
Tag antippen, stündlicher Verlauf, Gezeiten und Wetter auf einer Zeitleiste.
Heute
08:00
Tagesverlauf, Welle & Wind
Gezeiten, Flut (hoch) & Ebbe (niedrig)
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Spot-Guide
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Wann der Spot läuft
Belharra bricht nur 2–3 Mal pro Winter — und in manchen Jahren gar nicht. Es braucht eine langperiodige, massive Atlantik-Grundsee aus West bis Nordwest: laut wannasurf ab über 3,5 m / 12 ft (richtig zu brechen beginnt das Riff erst ab ~20 ft), baiona-marine nennt >6 m Wellenhöhe und mindestens 15 s Periode. Das 15 m tiefe Riff konzentriert die gesamte Swell-Energie zu einem riesigen A-Frame-Peak mit langer Linke und kürzerer Rechte. Am besten bei Niedrigwasser und schwachem/ablandigem Wind. Anfahrt nur per Boot oder Jetski aus der Bucht von Saint-Jean-de-Luz; ab ~10 m Wellenhöhe ist Tow-in Pflicht.
Optimal sind schwache bis ablandige Winde aus SE/E/NE (ca. 90–160°). Da Belharra ein Big-Wave-Tow-In-Spot ist, zählt vor allem Windstille oder leichter Offshore, damit die Welle sauber aufbaut; jeder spürbare Onshore-Wind macht die 10–20 m hohe Wand zerklüftet und gefährlich.
Break-Richtung
beide
Wind
Braucht ablandigen oder sehr schwachen Wind — bei auflandigem Wind wird die ohnehin chaotische XXL-Welle unsurfbar.
Untergrund
Felsiges Unterwasser-Plateau (Haut-fond 'Belharra-Perdun'), seegrasbewachsen, ca. 15 m tief — kein Sand, kein Beton
Beste Gezeit
Ebbe
Beste Saison
Herbst/Winter (Oktober–März)
Andrang
Praktisch leer — kein Paddel-Andrang, da der Spot nur per Boot/Jetski erreichbar ist und nur an wenigen Tagen im Jahr bricht. wannasurf: 'Empty' werktags wie am Wochenende. Bei einem Swell-Event versammeln sich allerdings viele Zuschauer und Foto-/Drohnen-Teams an der Corniche.
Gut zu wissen
Belharra-Perdun ist ein Unterwasser-Hochfeld ca. 2,5–3 km vor der Côte Basque, zwischen Socoa/Saint-Jean-de-Luz und Hendaye, vor der Corniche d'Urrugne. Erstmals medienwirksam getowt am 2. November 2002; weitere legendäre Sessions am 10. März 2003 (Sebastian St. Jean, ~20 m / 66 ft, XXL-Contest-Sieg), Januar 2014 und Dezember 2019. Bekannte Reiter u.a. Justine Dupont, Eric 'Sancho' Rebière. wannasurf nennt es schlicht 'the best tow-in spot in Europe' — surfbar nur für 'Pros or kamikaze only'. Der Spot ist legendär und stark beachtet, aber wegen Boots-/Jetski-Pflicht faktisch nie überlaufen ('Empty').
In der Nähe: Für normale Surfer ist Belharra selbst tabu — die Welle ist eine reine Big-Wave-/Tow-in-Bühne. Wer surfen statt nur zuschauen will, weicht an die Strände in der Bucht von Saint-Jean-de-Luz aus: die geschützte, anfängerfreundliche Plage de Saint-Jean-de-Luz und die Plage de Socoa/Pavillon Royal sowie die Welle von Lafitenia (rechter Pointbreak nördlich von SJDL, eher fortgeschritten). Richtung Norden Guéthary (Parlementia — ebenfalls Reefbreak) und Bidart; richtung Süden Hendaye Plage mit langen, sanften Anfängerwellen.
Vorsicht
Extrem gefährlich: 10–20 m hohe, brutale Slab-Welle über flachem Felsriff, starke Strömungen/Sog ('Rips / undertow'), Unterwasserfelsen, offene See 2,5–3 km vor der Küste. Wassertemperatur winterlich kalt. Nur mit Jetski-Sicherung, Impact-Vest und Profi-Erfahrung machbar; wannasurf vermerkt zudem 'Localism'. Für alle anderen ist Belharra ein reiner Zuschauer-Spot — von den Klippen Abstand halten.
Sonnenuntergang
Belharra liegt vor der West-/Nordwest-exponierten Corniche Basque — perfekt für Sonnenuntergänge über dem Atlantik (Sonne geht im Winter ungefähr WSW, im Sommer NW unter). Bester Aussichtspunkt: die Route de la Corniche d'Urrugne; an der ersten Aussicht gegenüber dem Camping Juantcho parken viele Autos am Straßenrand mit direktem Blick aufs offene Meer. Auch die Belvédères beim Phare de Socoa und die tieferliegenden Buchten bieten freie Sicht aufs Wasser — bei großer Swell sieht man von dort bei klarer Sicht sogar die brechende Welle.
Stimmen zum Spot
„Pros or kamikaze only... At this time, this is the best tow-in spot in Europe."
„The 15-meter deep, seagrass-covered shoal offshore spot creates a gigantic A-frame peak on the two or three largest swells of the winter."
„Le spot est connu pour générer des vagues géantes exceptionnellement rares de 10 à 20 mètres lorsque de fortes houles atlantiques se produisent."
Spot-Info
- Spot-Typ
- Reef Break
- Wellenrichtung
- Beidseitig
- Beste Saison
- Autumn, Winter
- Untergrund
- Riff
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