🇪🇸 Spanien
Oia
Santa María de Oia ist ein exponierter Felsriff-Break an der südgalizischen Atlantikküste mit dem einzigen Meereskloster Spaniens als Kulisse – eine kraftvolle, ganzjährig konstante Welle mit zwei Peaks: einer berüchtigten Linken am Ortsende und einer langen Rechten vor dem Kloster, die beide über 5 m halten können. Der Break braucht NW-Dünung und ablandigen Wind; bei sehr flacher Ebbe wird das Granitriff gefährlich seicht. Die Linke gilt als eine der mächtigsten und gefährlichsten Wellen Südgaliziens – mehrere Quellen warnen ausdrücklich davor, allein zu surfen. Anfänger und Intermediate-Surfer fahren besser nach Patos in Nigrán.
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Aktuelle Bedingungen
Verlässlichkeit mittel, Spot-kalibriert, Tide nicht im Score.
Wellenhöhe
Swell aus NW · 309°
Periode
gemischt
Wind
moderat · aus N
Surfbar, aber lasch: 1.6 m Welle bei 11 km/h Wind aus N.
Stand · 10.06. · 08:00 UTCBewölkt
11 km/h
moderat · N · Böen 51
90 %
0.0 mm
2.1
Neopren
14 °C Wasser15 °C gefühlt
3/2 mm Fullsuit
Wassertemperatur 14 °C — kühle Session, voller Neoprenanzug.
Sonnenschutz
UV-Index · 2.1
Geringes UV — kein Sonnenschutz zwingend nötig.
Heute klarer Sonnenuntergang erwartet
Sonne unter um 20:10 UTC · Aufgang 04:59 UTC
Wenig Bewölkung zur Abendstunde, ideal für Sonnenuntergangs-Sessions.
7-Tage-Forecast
Tag antippen, stündlicher Verlauf, Gezeiten und Wetter auf einer Zeitleiste.
Heute
08:00
Tagesverlauf, Welle & Wind
Gezeiten, Flut (hoch) & Ebbe (niedrig)
Stunde antippen, Nacht gestaucht
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Spot-Guide
Recherchiertes Spot-Wissen, Mechanik, Lokal-Tipps und Stimmen aus der Community.
Wann der Spot läuft
Exponierter Felsriff-Break am südlichen Ende der Rías Baixas, der das volle Atlantik-Schwell ungefiltert abbekommt und das ganze Jahr über sehr konstant ist. Ideal: NW-Dünung (W bis N geht auch) zwischen brusthoch und doppelt-überkopf, kombiniert mit ablandigem Wind. Die Linke braucht wenig Schwell zum Anspringen, hält aber auch Wellen über 5 m — der Peak verschiebt sich nach hinten, je größer es wird. Die Rechte vor dem Kloster ist eine kraftvolle, lange Welle, die viele Tage im Jahr bricht und bis ~4 m hält. Beste Bedingungen im Winter (Dez), saubere Wellen rund die Hälfte der Zeit. Tide-Angaben der Quellen variieren (surf-forecast/surfsphere nennen Flut, surfmarket für die Rechte eher Niedrig-/Mittel-Tide); bei sehr tiefer Ebbe wird das Riff gefährlich flach, daher mittlere Tide als sicherer Kompromiss.
Santa María de Oia hat zwei Peaks mit unterschiedlichem Windbedarf: Die berühmte Linke (Ende des Ortes, vor dem Kloster) läuft am saubersten bei ablandigem Wind aus Süd bis Südwest (~180-225°). Die Rechte mitten in der Bucht vor dem Kloster mag ablandigen Wind aus Nord/Nordost (~0-45°). Klassische Idealkombi laut surf-forecast: NW-Swell + Offshore aus SE (~135°). Auflandiger Wind bläst den Spot schnell aus — im Dezember sind laut Statistik ~42% der Zeit 'blown-out'. Bei wenig Wind und sauberer Dünung läuft der Riffbreak zuverlässig.
Break-Richtung
beide
Wind
offshore bevorzugt
Untergrund
Granitfels / Felsriff (flach, stellenweise gefährlich seicht)
Beste Gezeit
mittlere Tide
Beste Saison
Winter, am konstantesten im Dezember
Andrang
Meist wenige Surfer im Wasser; wenn die Welle gut läuft, kann es laut Quellen aber durchaus voll werden.
Gut zu wissen
Oia liegt am Baixo Miño zwischen Baiona und A Guarda; Kulisse ist das Real Mosteiro de Santa María de Oia — das einzige Kloster Spaniens direkt am Meer. Die Linke gilt unter Locals als eine der gefährlichsten und kraftvollsten Wellen Südgaliziens: Der Peak 'erscheint plötzlich im letzten Moment', wenn die Welle auf flachen Granit trifft. Wird von Surfern und Bodyboardern gefahren ('classic surf', gute Drops, größere Boards). Einstieg laut surfmarket leicht über den Hafen. Klare Empfehlung mehrerer Quellen: nicht allein surfen, da sich Situationen 'in Sekunden komplizieren' können. Keine großen Strände — Steilküste/Klippen.
In der Nähe: Für Anfänger und mittleres Niveau ist der Spot ungeeignet — Ausweichoption ist die Playa de Patos in Nigrán (Richtung Vigo, ~30-40 min nördlich): der beliebteste, anfängerfreundliche Beachbreak Südgaliziens mit mehreren Surfschulen (Patos Surf seit 1994, Prado Surf, DACSS), Brett-/Neoprenverleih, Parkplatz, Duschen und Cafés direkt am Strand, Blick auf die Cíes-Inseln. Patos hat aber auch felsige, kräftigere Zonen für Fortgeschrittene und kann sehr voll werden. Weiter nördlich liegen weitere Rías-Baixas-Spots (A Lanzada u.a.).
Vorsicht
Flaches, scharfes Granitriff (bei Ebbe gefährlich seicht), kräftige Strömungen, 'gekreuzte' Wellenserien, plötzlich brechender Peak. Sehr kraftvolle Welle, nicht für Anfänger/Fortgeschrittene mit mittlerem Niveau. Mehrere Quellen warnen ausdrücklich davor, allein zu surfen. Im März 2026 starb in einer Bucht der Gemeinde Oia ein 63-jähriger ausländischer Surfer, der im Wasser bewusstlos wurde und von anderen Surfern geborgen wurde — der Spot fordert volle Erfahrung und Vorsicht.
Sonnenuntergang
Oia liegt an der nach Westen offenen Atlantikküste — die Sonne geht direkt über dem offenen Meer (Richtung W/WSW, ~250-280° je nach Jahreszeit) unter. Bester Spot: der Mirador am Real Mosteiro de Santa María de Oia bzw. die Klippen entlang der Küstenstraße PO-552 mit freiem Blick aufs Meer; das Kloster gibt eine spektakuläre Vordergrund-Kulisse für den Sonnenuntergang ab.
Stimmen zum Spot
„El lado izquierdo de Santa María de Oia [...] es una de las olas más peligrosas y potentes del sur de Galicia. Necesita poca mar para empezar a funcionar, pero esta ola aguanta mucha mar y se pueden surfear olas de más de cinco metros."
„Es una ola apta para gente con experiencia en olas de roca y con potencia [...] es una rompiente peligrosa y no es recomendable surfear solo."
„Santa Maria de Oia [...] is an exposed reef break that has quite consistent surf and can work at any time of the year. Waves break for up to 100 meters over a rock bottom which can be dangerously shallow at times."
„Fallece un surfista extranjero de 63 años en una playa de Oia (Pontevedra) [...] el varón fue sacado del mar por otros surfistas que se encontraban en la zona."
Spot-Info
- Spot-Typ
- Reef Break
- Wellenrichtung
- Beidseitig
- Beste Saison
- Autumn, Winter
- Untergrund
- Fels
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